Fahrtberichte


Für den Bruchteil einer Sekunde huschte ein eiskalter Schauer dem Lohrbär über den Rücken. Seine Nackenhaare stellten sich auf, kalter Schweiß perlte von seiner dichtbehaarten Stirn, die baumstammdicken Oberschenkel begannen zu schlottern. Dann ruckelte er die Skibrille zurecht, klopfte sich auf die breite Brust und setzte zum markerschütternden Jodler an. Ein letzter Blick zurück, dann katapultierte sich der sanfte Riese mit zwei kräftigen Doppelstockschüben Richtung Tal – auf einer 63% steilen Piste. Black Mamba calling.

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Die ersten Sonnenstrahlen werfen ihren warmen Glanz auf das Starthäuschen am Hahnenkamm. Noch deutet nichts darauf hin, dass die idyllische Alpenlandschaft bald aus ihrem Märchenschlaf erwachen wird. Zuerst ist es nur ein leises Zischen, dass die Vögel auf der frisch präparierten Piste aufschrecken lässt. Das Geräusch wächst zu einem monströsen Knirschen an und spätestens dann ist allen Kitzbühlern klar: Sie ist wieder da, die Performance Squad vom Ski Club Mount Lohr.

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Silvretta, Zillertal, Kitzsteinhorn und Kaunertal – vier traditionsreiche Wintersportorte wurden bislang vom Ski Club Mount Lohr besucht. Alle vier für sich genommen eine atemberaubende Erfahrung, aber doch nur ein Schritt auf dem langen, steinigen Weg der Vorbereitung. Das Ziel: Eine Top-Performance bei einem der größten Monumente des alpinen Skisports, auf der Kitzbüheler Streif.

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Der Skifahrer, Fortgeschrittener wie Anfänger, ist das Kurvenfahren gemeinhin gewohnt, schließlich ist es fundamentaler Bestandteil seiner Profession. Wenn selbst der Lohrbär jedoch schon vor dem Betreten der Piste einem Schleudertrauma nahe ist, liegen besondere Umstände vor.

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Ein Stoßgebet zum Himmel. Ein letzter Blick zurück. Dann hat das Warten ein Ende. Dann stürzen sie sich in die halsbrecherische Abfahrt. Die Kanten werden in die Eisplatten gehauen, bei jedem Schwung ist ihr Keuchen zu vernehmen. Die Knie beginnen alsbald zu zittern, mit purer Willenskraft retten sie sich ins Ziel.

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